Barttrimmer Test – Für den perfekt gepflegten Bart

BarttrimmerEgal ob Vollbart, Drei-Tage-Bart, Kinn- oder Schnurrbart, der perfekte Bart will gepflegt werden und dazu ist ein guter Barttrimmer einfach unerlässlich.

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Längst haben sich die verschiedenen Bart-Styles nicht nur in der Modewelt sondern auch im Alltag durchgesetzt – sie gelten als cool, lässig, sexy oder männlich. Da ein Bart aber auch Ausdruck für Individualität ist, müssen Bartschneider vor allem vielseitig und flexibel einsetzbar sein.

Wie findet man(n) also den perfekten Barttrimmer? Die Auswahl an Haar- und Bartschneidern sowie Rasierapparaten ist groß; zahlreiche namenhafte Hersteller bringen regelmäßig neue Modelle auf den Markt und versprechen noch bessere und präzisere Ergebnisse.

Grundsätzlich sollte ein Bartschneider einige wichtige Grundfunktionen erfüllen. Er sollte den Bart schneiden, Bartkonturen rasieren und dabei möglichst gleichmäßige Schnittergebnisse erzielen. Um immer mal etwas Neues ausprobieren zu können, sollte das Gerät über verschiedene Längeneinstellungen verfügen, so dass die Bartlänge ganz individuell gewählt werden kann.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Wer immer den gleichen Bart trägt, der braucht mit Sicherheit keine 20 verschiedenen Längeneinstellungen. Dennoch erweisen sich diese häufig als äußerst praktisch, insbesondere wenn man ganz bequem zwischen den verschiedenen Stufen wählen kann. Zahlreiche Bartschneider verfügen daher über ein kleines Einstellrädchen mit Arretierung; so lässt sich die gewünschte Schnittlänge mit nur einer Fingerbewegung verändern.

Unterschiedliche Kammaufsätze und Präzisionstrimmer ermöglichen zudem das Trimmen von feinen Details und Konturen. Wer besonders viel Wert auf Präzision legt, der sollte sich über die Abstände zwischen den Schnittlängen informieren. Bei einigen Profi Bartschneidern kann man die Schnittlänge auf bis zu 0,2mm genau einstellen; bei anderen sind die Abstände zum Teil bis zu 2mm groß.

Manche Geräte lassen sich zudem auch als Haarschneider oder für die Ganzkörperrasur einsetzen. Bevor man sich also für ein Modell entscheidet, sollte man sich zunächst Gedanken machen, wofür man den Barttrimmer verwenden möchte. Soll es einfach nur ein gepflegter Dreitagebart sein oder benötige ich möglicherweise einen Langhaarschneider für den Vollbart oder das Kopfhaar?

Der Akku

Mann trimmt Bart mit SpiegelDer Akku ist das Herz eines jeden Bartschneiders. Eine gute Akkuleistung ist Voraussetzung für eine erstklassige Schnittleistung. Die modernsten Akkus, die heutzutage auf dem Markt sind, sind Lithium-Ionen-Akkus. Sie zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer und schnelle Ladezeiten aus. Dennoch greifen viele Hersteller noch auf NiMh (Nickel-Metallhydrid)-Akkus zurück, da diese deutlich günstiger sind.

Informieren sollte man sich in jedem Fall über das Verhältnis von Ladezeit zu Akkulaufzeit. Manche Geräte sind bereits nach 1 Stunde voll aufgeladen und garantieren anschließend 60 Minuten Akkubetrieb. Bei anderen Geräten beträgt die Ladezeit bis zu 10 Stunden oder sogar mehr.

Für eine möglichst flexible Verwendung sollte man darauf achten, dass der Barttrimmer auch im Netzbetrieb verwendet werden kann. Das ist nicht bei allen Modellen möglich und so kann es passieren, dass man die Rasur bei einem leeren Akku für mehrere Stunden unterbrechen muss. Als praktisch erweisen sich zudem LED-Kontrollleuchten, die über den Ladezustand oder den Akkustatus informieren.

Das Schneidesystem

Ebenso wichtig wie der Akku ist das Schneidesystem. Wenn die Klingen stumpf sind, dann ziehen oder zupfen sie die Haare nur heraus. Das ist nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern liefert auch kein besonders schönes Schnittbild. Als besonders innovativ gelten selbstschärfende Klingen, welche sich beim Schneiden leicht aneinander reiben und somit extrem scharf bleiben.

Hochwertige Klingen sind meist aus Edelstahl, Keramik oder auch Karbon gefertigt. Wartungs- und ölungsfreie Systeme haben den Vorteil, dass praktisch keine Folgekosten anfallen und die Geräte daher mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten können.

Aber nicht nur der Preis, sondern vor allem der Komfort sollte beim Kauf eines Bartrasierers eine wichtige Rolle spielen. Schließlich hat keiner gern nach dem Rasieren Kratzer und rote Linien im Gesicht. Abgerundete Klingen und Aufsätze sind sanft zur Haut und schützen diese vor Hautirritationen und Rötungen.

Die Extras

Mann rasiert SchnurrbartWenn Akkuleistung und Schneidesystem das Pflichtprogramm darstellen, dann sind Zubehör und Extras wohl die Kür. Zu den derzeit innovativsten Extras zählt die Laser-Technologie, bei der mittels einer Laserführung eine rote Linie aufs Gesicht projiziert wird. Diese zeigt die exakte Schnittlinie des Trimmers an und ermöglicht perfekt symmetrische Ergebnisse.

Ebenso praktisch ist eine Turbo-Power-Taste, welche die Rasur von dicken Haaren beschleunigt. Während Laser und Turbo-Taste schon sehr speziell sind, gehören einige Dinge fast zum Standardzubehör. Neben der Ladestation zählen dazu auch eine Aufbewahrungstasche für unterwegs oder eine Reinigungsbürste. Apropos Reinigung: Die meisten Modelle sind zu 100% wasserdicht und lassen sich daher problemlos unter der Dusche verwenden und unter fließendem Wasser reinigen.

Was man vor dem Kauf beachten sollte

Wie fast immer, sollte man zunächst überlegen, wofür man das Gerät tatsächlich benutzt. Möchte ich nur einen kurzen Bart stutzen oder meinen Vollbart pflegen? Benötige ich das Gerät nur fürs Gesicht oder auch für das Kopfhaar, und vielleicht sogar für Körperpartien unterhalb des Halses? Danach entscheidet sich ob ein einfacher Rasierer mit Trimmer ausreicht oder ob man doch zum vielseitigen Haar- und Bartschneider greifen sollte. Zum Ausrasieren von Nackenpartie und Koteletten sind Konturenschneider am besten geeignet; bei guten Barttrimmern gehören diese zur Standardausstattung dazu.

Einen ersten Eindruck zur Verarbeitung und Materialqualität der Bartschneider kann man im Fachgeschäft bekommen. Leider wird es mit dem Ausprobieren etwas schwieriger. Daher ist man häufig vor dem Kauf auf die Erfahrungsberichte anderer Benutzer angewiesen. Diese geben oft nützliche Einblicke in die Handhabung und Schnittleistung der Geräte sowie die Zuverlässigkeit des Akkus.

Der Preis sollte nie als alleiniges Kaufkriterium herangezogen werden. Ein günstiges Modell kann sich schnell als Fehlkauf herausstellen, wenn die Klinge stumpf und der Akku zu schwach ist. Andererseits überraschen gerade günstige Barttrimmer immer wieder mit einer ausgezeichneten Leistung und einem top Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit

Gepflegter BartEin gepflegter Bart kann mit dem richtigen Bartschneider endlich Wirklichkeit werden. Insbesondere der lang verpönte 3 Tage Bart wird inzwischen von vielen Männern zur Kunstform erhoben. Wer nach dem Kauf eines Barttrimmers keine böse Überraschung erleben möchte, der informiert sich am besten im Vorfeld ausführlich über die verschiedenen Bartschneider-Modelle.

Zu den wichtigsten Kriterien zählen neben der Schnittlängeneinstellung auch die Akkuleistung und das Schneidesystem. Das Rezept für einen guten Barttrimmer: vielseitige Aufsätze, flexible Schnittlängen, ein leistungsstarker Akku und selbstschärfende Klingen.

Die perfekte Kombination aus Präzision und Power macht aus widerspenstigen Bartstoppeln einen gepflegten Vorzeigebart. Und wer den perfekten Barttrimmer einmal gefunden hat, der wird ihn auch auf Geschäfts- und Urlaubsreisen nicht mehr aus der Hand legen.

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